Bienenwachs wird im Gegensatz zu Honig und Propolis nicht von den Bienen gesammelt. Die Bienen besitzen am Hinterleib Wachsdrüsen, mit welchen sie zwischen dem 13. und 18. Lebenstag kleine Wachsplättchen "ausschwitzen". Diese Wachsplättchen werden dann von Baubienen zu sechseckigen Zellen geknetet. Frisches ausgeschwitztes Wachs ist fast weiß, wird aber später goldgelb.
Die Zellen aus Wachs dienen als Kinderstube und als Vorratsraum.
Im Brutraum legt die Königin Tag für Tag tausende Eier aus welchen nach einigen Wochen neue Bienen schlüpfen. Die Flugbienen bringen neuen Pollen welcher von Stockbienen in Zellen rund um das Brutnest eingelagert wird.
Im Honigraum wird neuer Nektar eingelagert welcher dann von den Bienen zu Honig weiterverarbeitet wird.
Da sich im Laufe der Zeit Schadstoffe im Wachs sammeln und bedingt durch die Kokons der schlüpfenden Bienen die Zellen immer enger werden, entnimmt der Imker jedes Jahr etwa 1/3 der älteren Waben und ersetzt sie durch vorgepresste Mittelwände aus unbelastetem Wachs. Diese alten Waben werden im Sonnenwchsschmelzer eingeschmolzen und daraus fertigen wir Bienenwachskerzen.

Um eine gute Qualität des Honigs zu gewährleisten und den Geschmack nicht zu beeinträchtigen ernten wir nur Honig aus unbebrüteten Waben.






Sonnenwachsschmelzer


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